Und was hat Ostern mit Karneval zu tun?

Der Winter scheint allmählich besiegt zu sein und der Frühling steht vor der Tür. Aber wann ist eigentlich Ostern?

Den Weihnachtstermin vergisst man nur schwer - er verrutscht ja auch nie. Heiligabend ist immer am 24. Dezember. Mit Ostern ist es da allerdings komplizierter, da das Fest nicht einmal jedes Jahr im selben Monat stattfindet.

Ende März oder doch Mitte April? Wann sind die Feiertage?
Den Ostertermin kann kaum jemand spontan aus dem Ärmel ziehen, weil er sich in einem Zeitraum von über einem Monat scheinbar willkürlich im Frühling niederlassen kann. Doch mit Willkür hat das ganze nichts zu tun.

Zwischen Karneval und Pfingsten

Ostersonntag ist genau 46 Tage nach Aschermittwoch, dem Ende der Faschings- oder Karnevalszeit. Dazwischen liegt die Fastenzeit, die 40 Tage lang dauert. Die Differenz ergibt sich daraus, dass die Sonntage in der Fastenzeit (sechs an der Zahl) herausgerechnet werden, da man an ihnen das Fasten brechen darf.

Am 50. Tag nach Ostersonntag, also 49 Tage (genau sieben Wochen) nach Ostern ist dann Pfingsten. Das Wort ist aus dem Altgriechischen abgeleitet, und bedeutet wörtlich "der fünfzigste". Aber richtet sich Ostern nach Pfingsten oder Pfingsten nach Ostern? Oder beides nach Karneval?

Der Mond bestimmt den Termin!

Tatsächlich richten sich die Termine für Karneval und Pfingsten nach Ostern:
Der erste Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond ist der Ostersonntag. Der frühestmögliche Termin ist somit der 22. März, da am 21. März kalendarischer Frühlingsbeginn ist. Der späteste mögliche Ostertermin ist der 25. April.
Dementsprechend rutschen auch die närrische Zeit und das Pfingstfest im Kalender hin und her.

   

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