Seine Tollität

Prinz Reinhard I.

vom heiligen Sankt Martin

und Ihre Lieblichkeit

Prinzessin Maren I.

alias Reinhard und Maren Kühn

 

   
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Wer meinen Beitrag "Wann ist eigentlich Ostern" vom 8. März 2018 gelesen hat, dem wird bei genauer Betrachtung des Kalenders auffallen, dass es im Jahr 2019 eine Besonderheit gibt.

In dem Beitrag war zu lesen: Der erste Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond ist der Ostersonntag. Danach müsste Ostern im Jahr 2019 am 24. März sein.
Im Jahr 2019 besteht jedoch das Osterparadoxon.

Ein Osterparadoxon oder eine Osterparadoxie besteht, wenn der tatsächliche Frühlingsanfang und/oder der Frühlings-Vollmond nicht an den Tagen eintreten, die dafür im Berechnungsverfahren des Osterdatums verwendet werden, und der berechnete Oster-Termin dadurch von dem Termin abweicht, der aus den tatsächlichen Ereignissen folgen würde.

Die Definition für den Ostertermin lautet: Ostern ist am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlings-Vollmond.

Der erste Frühlings-Vollmond ist der Vollmond ab dem 21. März, der in der Osterrechnung als fixer Kalendertag anstatt des leicht ändernden tatsächlichen Tages für den Frühlingsanfang verwendet wird, oder der nächst folgende. Als Vollmond-Tag wird nicht der Tag mit tatsächlich stattfindendem Vollmond verwendet, sondern ein zyklisch vorausbestimmter Tag.

In den ersten Jahrhunderten des Osterfestes war es nicht einfach, Frühlingsanfang und Vollmond auf den Tag genau sicher vorauszusagen. Auf Grund jahrhundertelanger Beobachtungen hatte man aber gute Durchschnittswerte für ihre zeitliche Abfolge gewonnen, mit denen ihr künftiges Eintreffen festgelegt wurde. Die beiden verwendeten durchschnittlichen Perioden sind das Sonnenjahr und der Mondmonat. Die mit Hilfe dieser Perioden festgelegte Ereignisse werden zyklisch genannt. Sie weichen - je nach Berechnungsmethode - in erträglichem Maße von den dann tatsächlich eintretenden, den astronomischen Ereignissen ab.

Mit diesem zyklischen Vorgehen wurden Meinungsverschiedenheiten klein gehalten, und es war möglich, bis weit in die Zukunft zu planen. Wegen des organisatorischen Vorteils ist man auch bei der Gregorianischen Kalender-Reform nicht davon abgewichen, obwohl man inzwischen genauere Daten (astronomisches Vorgehen) auch für die Zukunft angeben konnte.

Der Frühlings-Anfang variiert langsam und relativ wenig. Sein zyklisches Datum ist der 21. März. Astronomische Daten sind innerhalb des Gregorianischen Kalenderzyklus von 400 Jahren der 21. (bis 2100 letztmals im Jahre 2007), der 20. und der 19. März. Der Mond-Monat variiert relativ schnell zwischen den Werten 29,272 und 29,833 Tagen. Die Kumulation führt aber dazu, dass der astronomische Frühlings-Vollmond maximal nur ±1 Tag vom zyklischen Schema (Mondzirkel) abweicht. (Quelle: Wikipedia)

Weiterführende Informationen bei: Wikipedia, Mathe 2008

   

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